Mit dem Schuljahresende verlassen sechs Lehrerinnen und Lehrer die Friedrich-Hecker-Schule. Drei von ihnen haben die Pensionsgrenze erreicht. Für zwei ist jeweils ihr Zeitvertrag zu Ende. Und der sechste Lehrer, Herr Edinger, ist ab dem kommenden Schuljahr zum Schulleiter an die Ehrhart-Schott-Schule in Schwetzingen bestellt.

Frau Hahn, die aus Siebenbürgen stammt, unterrichtet seit  1981 in Sinsheim. Für Englisch und Deutsch hat sie jeweils die große Fakultas; überwiegend wurde sie am Technischen Gymnasium eingesetzt.

Herr Sinner kam 1982 an die Friedrich-Hecker-Schule, damals noch als Zentralgewerbeschule bezeichnet. Seither unterrichtete er  Elektrotechnik in der 2-jährigen Berufsfachschule, im Berufskolleg sowie im Technischen Gymnasium. Und auch der Dritte im Bunde, Herr Knopp, ist schon lange an der Schule. Er kam 1996 aus der Bauwirtschaft und hat als technischer Lehrer in der Bauwerkstatt den praktischen Unterricht durchgeführt; später avancierte er auch noch zum Werkstattleiter.

Neben ihrem Unterricht engagierten sich die drei Lehrer in vielen schulischen Segmenten. So pflegte z. B. Herr Knopp durch seine Funktion des Werkstattleiters ständig den Kontakt zur Bauinnung und zu den einzelnen Baubetrieben.

Anders verhält es sich mit Frau Bohn und Frau Brunner. Beide erhielten vor einem Jahr ihre Anstellung an der Friedrich-Hecker-Schule mit den Integrationsbemühungen des Landes für die vielen Flüchtlinge. So wurden in kürzester Zeit im beruflichen Schulzentrum von Sinsheim vier Klassen (Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von

Deutschkenntnissen (VABO)) für jugendliche Flüchtlinge aus dem Boden gestampft. Beide unterrichteten dort mit Zeitverträgen, die jetzt zum Schuljahresende auslaufen.

Von links nach rechts: Herr Edinger, Herr Sinner, Herr Knopp, Frau Bohn, Frau Brunner, Frau Hahn und Schulleiter Pupak